Spartathlon – Part II

Spartathlon, der Lauf der ohnehin seine ganz eigenen Regeln hat, wird 2018 zum absoluten Katastrophenlauf für mich. Aber auch bei allen anderen Athleten, Support, Helfer und Zuschauer wird dieses 246 Km lange Rennen für historische Höhepunkte sorgen. Uns werden Naturgewalten beschert, wie es sie bei diesem Rennen noch nie gegeben hat. Wirbelsturm „Sorbas“ fegt über Griechenland und überflutet mit heftigen Regenmassen das Land, wie es zuletzt vor Jahrzehnten der Fall war. Aber dazu später mehr. Die im Vorfeld entstandenen Wadenbein Probleme, werden sich dabei jedenfalls noch als kleinstes Übel herausstellen.

Zum Schreiben dieser Zeilen musste ich mir dieses Mal etwas mehr Zeit nehmen. Das Verarbeiten im Kopf und das Auskurieren der körperlichen Strapazen hat diesmal doch etwas länger gedauert.

Zum anderen, hab ich mir beim Formulieren mancher Situationen wirklich sehr schwer getan. Trotz größter Mühe, hat mein loses und manchmal auch zu schnelles Mundwerk gewonnen und gemeinsam mit meiner allseits bekannten, unsensible Art wieder voll zugeschlagen.

Das Ergebnis wird vermutlich bei manchen Menschen wieder für Kopfschütteln und Unverständnis sorgen. Genug der Einleitung, ab nach Griechenland!

PreRace

Dieses Jahr will ich von Beginn an mehr Ruhe mit nach Athen bringen und reise deshalb etwas früher an. Schön am Strand abhängen und die Sonne genießen. Ja, das ist ein toller Plan. Haha, Pusteblume. Nix war´s mit Sonne! Es hat schattige 18 Grade und ordentlich Wind.

Da es in Athen nicht viel zu erledigen gibt, weil Ralf Simon vom DUV-Spartathlonbüro, „mal wieder“ alles perfekt und zur vollsten Zufriedenheit vorbereitet hat, vielen Dank lieber Ralf, bleibt nur noch eine ganz wichtige Sache übrig. Carbo-Loading! Also ab in die Eisdiele, das schmeckt auch bei 18 Grad. Den Rest der Zeit vertrödel ich im Hotel und warte auf das Eintreffen weiterer Starter.
Nach dem Kennenlernen der Erst-Starter und dem Austauschen der spektakulärsten Heldengeschichten aus vergangenen Jahren mit den Wiederholungstätern, muss ich nur noch warten, bis meine Crew nachkommt.

Dieses Jahr unterstützen mich meine Mutter Brigitte und Laufpartnerin Anke. Gemeinsam mit SwissAir und dem Züricher Flughafen stellen die beiden meine lange angesammelte Ruhe direkt bei ihrer Anreise auf die Probe, weil sie stundenlang am Flughafen feststecken. Nach dem deutlich verspäteten Eintreffen, bekomme ich noch schnell meine restliche Ausrüstung und dann geht´s ab ins Bett. Es folgen schließlich zwei anstrengende Tage.

Race Day

Die Fahrt zur Akropolis ist auch dieses Jahr wieder sehr aufregend. Der Busfahrer möchte die blank liegenden Nerven aller Läufer noch etwas strapazieren, indem er die Abfahrt, ohne einen für uns erkennbaren Grund, unnötig hinauszögert.
Mal sehen, wie oft ich hier noch starten muss, um einmal pünktlich an der Akropolis zu  stehen und mich in Ruhe auf den Lauf vorzubereiten. Das Zeitfenster ist also wieder mal sehr kurz, aber für ein paar Bilder und letzte Glückwünsche ist noch schnell Zeit.

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Pünktlich zum Startschuss setzt dann auch der angekündigte Regen ein. Die Kilometer bis Megara (CP11) verlaufen sich trotzdem wie im Flug. Bis dahin hat sich wie erwartet mein Wadenbein gemeldet und wollte etwas Pflege. Ein paar Dehnungen später geht´s mit einem trockene Satz Klamotten weiter.

Das relativ gute Gefühl nach dem Loslaufen hält leider nicht lange an. Ab jetzt beginnt ein Leidensprozzes, auf den man verzichtet kann. Der linke Fuß macht ab Kilometer 50 mit jeden Schritt mehr zu. Am Anfang habe ich noch Hoffnung, dass ich mich ohne „massive“ Probleme nach Korinth durchschleppe, aber die Schmerzen werden immer schlimmer. Bei km 60 hab ich das erste Mal meine Crew angebrüllt, sie sollen meinen Vater und Peter anrufen und mein Aufgeben ankündigen.
Meiner Einschätzung nach, muss jetzt ein Wunder passieren, dass dieser Fuß noch weiter laufen kann. Aktuell liegen aber noch mehr als vier Marathons vor mir. Unmöglich!

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In Korinth kann ich vor Wut und Enttäuschung meine Tränen einfach nicht mehr zurückhalten. Ich bin so frustriert wie noch nie zuvor. Welch eine Niederlage. Ich sitze eine gefühlte Ewigkeit in Korinth (CP36 -Km 80), weine mir die Augen aus dem Kopf und versuche mich langsam mit dieser Situation, einem DNF! in Sparta abzufinden.

Wie aus dem Nichts kommt plötzlich ein Telefon an mein Ohr und ich höre Peter, meinen Freund und Spartabuddy aus 2017. Er wäscht mir in einem kurzen Gespräch den Kopf, gibt mir klare Anweisungen, ein paar Ratschläge und nach einer kleinen Besinnungspause schöpfe ich wieder den Mut, weiterzumachen.

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Im Laufe eines Rennens kann es passieren, dass ein Athlet sein Ziel aus den Augen verliert. Ich sehe die Aufgabe eines Supporter unter anderem darin, seinen Athleten im Rennen zu halten, ihn dabei zu unterstützen, dass er wieder zurück auf seinen Weg findet und ihm das Ziel wieder zu verdeutlichen. Und das ist nicht einfach.
Zum einen müssen sie emotional so nah bei mir bleiben, um mich nicht „zu verlieren“, andererseits aber die nötige Distanz halten, um rationale Entscheidungen treffen können.

Meine Crew hat das geschafft. Sie erkennen, dass sie mich alleine nicht im Rennen halten können und ziehen den Telefonjoker, Peter. Er hat in diesem Moment einfach denn besseren Draht zu mir und die nötige Objektivität, mich anzutreiben.
Mission accomplished!

Parallel dazu haben sie noch Tom, den Osteopathen meines Vertrauens, die Bein Problematik geschildert. Seine Empfehlungen habe ich auch gleich noch mit umgesetzt.
Ich schmeiße mich also schnell auf die Massage Bank und mache gemeinsam mit dem Physiotherapeuten Tom´s Übungen für mein Wadenbein etc.
So richtig gut anfühlen tut es sich nicht, aber ich verlasse den Check Point in Korinth mit etwas weniger Schmerzen kurz vor dem Cut-off, um das Rennen fortzusetzen und niemanden, schon gar nicht Peter zu enttäuschen. Ich möchte behaupten, aus diesem Loch bin ich nur durch ganz viel Hilfe wieder gekrochen.

Es ist dann wohl einem weiteren glücklichen Zufall geschuldet, dass ich in dieser schweren Phase auf LG Ultralauf Vereinskollege Klaus treffe. Wir beschließen (unausgesprochen) erstmal gemeinsam zu laufen und uns gegenseitig zu helfen. Im weiteren Rennverlauf bildet sich dann auch zwischen meiner Crew und Günter, dem Supporter von Klaus, eine kleine Zweck- und Leidensgemeinschaft.

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Wie durch ein Wunder läuft es die nächsten Kilometer bis Alt-Korinth halbwegs vernünftig. Bei einer kleinen Kaffeepause mit meiner Crew schöpfe ich weiteren Mut und setze mir das „Halbzeit“ Ziel. Wenn ich schon Ausstiegen muss, kann ich mit drei gelaufenen Marathons halbwegs leben und etwas von meiner Läuferehre retten.

Jedesmal wenn ich ein kleines bisschen Hoffnung Schöpfe, passiert irgendwie ein anderer Mist. Kaum hab ich die Beine wieder in der Hand genommen, setzt Starkregen ein. Meine Klamotten sind in wenigen Minuten, ach was, Sekunden klitsch nass.
Meine Crew tut wirklich alles, mich im Rennen zu halten, aber meine Motivation sinkt.

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Die Wetterprognosen für den Sangaspass werden zunehmend schlechter und ich fange an zu glauben, dass irgendjemand nicht will, dass ich finishe.
Trotzdem versuche ich, dem etwas Positives abzugewinnen. Das deutlich schlechter werdende Wetter lenkt zumindest von den Schmerzen im Fuß ab.

Die Aussteigerquote steigt langsam an, aber mein Leidensgenosse Klaus bleibt bei mir und ich bei ihm. Außerdem sind wir jetzt schon fast am Pass und ab dort sind es ja nur noch 2 Marathons. Die Hoffnung, das Rennen vielleicht doch noch zu beenden, steigt wieder.

Aufgrund meiner schlechten Verfassung und der Angst, dass bei jedem CP das Ende auf mich wartet, hat meine Crew beschlossen ihr „Hotelzimmer“ gegen eine kalte und nasse Nacht im Auto einzutauschen und bei mir zu bleiben. Wer als Läufer schon mal in einer ähnlichen Situation war, weiß das ist Balsam für die Seele.

Über den Pass müssen wir uns trotzdem alleine quälen, weil an dieser Stelle das Begleiten von Supportern nicht möglich ist. Es gelingt mir aber, gemeinsam mit Klaus, bis zur Mounten Base (Km 160) zu laufen und dem Ziel ein großes Stück näher zu kommen.

Auf dem Pass selber gibt es außer meinem Dropbag mit den hinterlegten Klamotten, die ich dieses Jahr mehrfach in Plastiktüten geschützt habe, nur drei Dinge: Wind, Regen und den Tod! Also nichts wie weg da, runter ins Dorf und ein weiteres Mal trockenlegen. Nachdem es schon die ganze Nacht geregt hat, habe ich mir das ganze Programm gegönnt. Zwei lange Unterhemden, zwei langärmelige Wintershirts, Handschuhe, Mütze, eine Regenjacke und ein Müllsack. Vielleicht bleibe ich so wenigstens mal für 10 min. trocken. Ihr denkt ich übertreibe? Nein, tue ich nicht.
Peter, hier hättest sogar du mal ein langärmeliges Shirt angezogen.

Mit dem Morgen kommt dann das nächste Grauen. Der Regen wird immer stärker und stärker. Ich laufe bereits weit über hundert Kilometer in komplett Schlamm und Regen durchtränkten Schuhen. Die Dinger werden nicht nur immer schwerer, es zieht mir auch langsam die aufgeweichte Haut von den Knochen. Die aufgeriebenen Stellen und offen Wunden schmerzen zusätzlich an den Füßen. Ich verrate es gleich, es waren drei Zehennägel, die ich mir „abgelaufen“ habe.

Ich glaube, dass die gesamte Organisation niemals mit einem derartig schlechten Wetter gerechnet hat. Die Überforderung ist jedem anzusehen. An den CP´s verschärft sich die Lage dadurch, dass diverse Verpflegung, wie sie sonst nur wenig gebraucht wird, einfach nicht mehr vorrätig ist. Zum Beispiel werden Warme Getränke Mangelware, dafür gibt es vom Regen aufgeweichten Salzstangenbrei im Glas. Trotz aller Schwierigkeiten gibt jeder sein Bestes. Zeit, noch einen draufzulegen.

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Der Mittelmeer-Hurrikan „Sorbas“ hat am Samstag Morgen den Südwesten der griechischen Halbinsel Peloponnes erreicht und legt jetzt richtig los.
Athen hat am Samstag morgen den Alarmzustand ausgerufen.

Umgeknickte Bäume und Verkehrsschilder, herumfliege Dachziegel, Erdrutsche und knöcheltiefe Wassermassen auf der Strasse machen das Laufen jetzt zu absoluten Qual und für viele sogar unmöglich.

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Wenn Fahrzeuge an mir vorbeifahren, dann fühlt es sich so an, als schüttet mir jemand einen 10 Liter Wassereimer ins Gesicht. Die Dreckbrühe läuft dann einmal komplett vom Kragen bis zur Hosen unten durch.

Die unzähligen Lagen an Klamotten und Regenjacken dienen schon seit Stunden nicht mehr dem Schutz vor Nässe. Im besten Fall stellen sie so eine Art isolierenden zweite Schicht dar. Anke hatte zwar am Vortag noch versucht, die Wechsel Klamotten in einer Toilette am Handfön wieder trocken zu bekommen, aber das wurde mit jeder Stunde immer sinnloser.

Meine Supporter geben sich wirklich die größte Mühe, aber die Hilflosigkeit ist langsam auch in ihren Augen zu sehen. Es ist seit Stunden kein einziges trockenes Kleidungsstück mehr an mir, bzw. im Auto vorhanden. Mein Magen ist nicht mehr in der Lage, etwas aufzunehmen und jedes Anhalten führt in Sekunden bei mir sofort zum Auskühlen.
Was will ein Supporter da noch machen?

Meine Crew fährt von Check Point zu Check Point und leistet Schützenhilfe soweit sie können. Moralisch zieht es mir so langsam den Stecker. Am liebsten würde ich lauthals vor mich hin schimpfen und motzen, aber ich habe Angst, zu ertrinken, wenn ich den Mund länger auf hab. Grrrr.

Wie im letzten Jahr auch stimmt zum Ende hin meine Schrittlänge bzw. die Schrittfrequenz nicht mehr mit der von meinem Lagerpartner Klaus überein. Vorlaufen und Warten, wie ich es im letzten Jahr mit Peter gemacht habe, kann ich leider nicht, weil ich beim Warten vermutlich entweder erfrieren oder ertrinken werde.
Aber das ist alles nicht so schlimm. Wir sind beide in der sicheren Zone und werden, sollte bei diesem verrücken Rennen nicht noch plötzlich ein Vulkan ausbrechen oder ein UFO landen, 100%zig finishen.

Auf den letzten 20 Km sind die Check Points teilweise nicht mehr vorhanden, bzw. nicht mehr besetzt. Wenn man Glück hat, dann findet man noch ein Schild und ein paar Wasserflaschen am Straßenrand liegen. Es sei denn, der Wind hat diesen kleinen Rest wie so manche „Dropbags“ nicht schon quer über die Strasse verteilt. Jetzt ist sich wohl jeder selbst der Nächste. Die Info, dass Supporter durch den Hurrikan bedingt auch „auf der rollenden Achse“ helfen dürfen und damit die Regel KEINE fremde Hilfe anzunehmen, außer Kraft gesetzt wird, haben wir dann am nächsten Tag im Internet gefunden. Gaaanz Toll!

Der legendäre Zieleinlauf in Sparta gleicht einem Revolverhelden Duell in einer Geisterstadt. Ich bin am Anfang der langen Zielgerade, König Leonidas ganz am Ende. Nur Wind, Regen und der Bodensee ist zwischen uns. Ich wollte fast schreiben, die Strassen sind leer gefegt. Sie sind natürlich leer gespült. Zuschauer Fehlanzeige!

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Ein kleiner Trost, kurz vor dem Showdown fängt mich meine Crew ab und wir laufen gemeinsam in den ausgestorbenen Zielbereich.

Die „Ehrung“, wenn man das noch so nennen kann, findet im Eiltempo statt. Niemand will länger als absolut notwendig in im Freien stehen. Ich bin darüber aber nicht traurig, weil ich sofort auskühle und dringend ins Warme muss.

Die Stimmung im Zielbereich ist merkwürdig und angespannt. Aber mir geht es selber auch nicht besser. Ich bin zwar überglücklich, es geschafft zu haben, keine Frage. Die große Freude kommt irgendwie trotzdem nicht auf.  Der Wettkampf war einfach zu anstrengend. Zudem zwingen mich Kreislaufprobleme und eine Unterkühlung in den Sanitätsbereich.

Nachdem ich halbwegs wieder in der Spur bin, bringen mich Anke und meine Mutter ins Hotel. Von Wasser hab ich zwar die Schnauze für die nächsten 10 Jahre voll, aber heiß duschen ist jetzt bestimmt ganz ok. Für heute reicht es mir. Wir essen noch eine Kleinigkeit, gehen ein paar Meter durch die Stadt und strecken bei Zeiten alle Viere von uns.

Vor der ersten unkontrollierten Kalorienaufnahme beim Lunch mit dem Bürgermeister von Sparta gehen wir nochmal kurz zu König Leonidas, ein paar Bilder machen.
Das Wetter ist jetzt höchst angenehm und die Sonne sendet ihre warmen Strahlen. Nichts lässt im Geringst vermuten, was nur wenige Stunden zuvor hier noch los war.

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Mit vollem Bauch und bestem Wetter im Gepäck fahren wir entgegengesetzt zur Laufstrecke zurück nach Athen. Meine Crew will den Sangas Pass sehen, also fahren wir zur Mountain Base. Dabei sehen wir das Ausmaß des Unwetters. Unterspülte Straßen, Erdrutsche usw. Eigentlich völliger Wahnsinn, bei diesem Wetter zu laufen.

Der Spartathlon 2018 endet natürlich erst mit mit der Siegerehrung. Die Veranstaltung findet direkt am Meer hinter ein traumhafter Kulisse unter freiem Himmel statt. Während wir nach dem Empfang gemütlich ein Glas Sekt schlürfen und dabei die Plätze einnehmen, wird das Buffet aufgebaut und die große Party vorbereitet.

Zu schön um wahr zu sein? Richtig! Kaum angekommen, beginnt es „mal wieder“ in Strömen zu regnen. Party gecrasht? Ja, irgendwie schon, aber doch nicht so ganz. Schließlich sitzen wir alle im selben Boot und retten die Situation mit viel Wein, lauter Musik und sehr, sehr viel Schadenfreude.

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Am Ende wird es doch noch ein krönender Abschluss mir einer großartigen Party für dieses einzigartiges Rennen, wie es vermutlich so schnell nicht wieder passieren wird.

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Spartathlon hat mich verändert. Auch beim zweiten Mal. Das Leben fokussiert sich aufs Wesentliche. Viel Dinge um mich herum werden zunehmend unbedeutender und Kleinigkeiten gewinnen an Bedeutung. Letztes Jahr habe ich ziemlich viel verloren, Unter anderem einen Menschen der mir wichtig war, die Kontrolle über ein vernünftiges Training und vieles mehr. Dieses Jahr habe ich zwei Dinge gewonnen. Zum einen die Erkenntnis, dass ich bin, was ich bin, und ich will mich auch nicht ändern! Akzeptiert das! Zum anderen, eine ganz besondere Freundin!
Anke du hast mein Leben auf eine völlig neue und ganz besondere Art bereichert. Der Ausdruck – Freundschaft – hat für mich komplett neu an Bedeutung gewonnen. Was du für mich getan hast, ist unbezahlbar! Darum gilt mein ganz besondere Dank dieses Jahr natürliche Dir.

Sind wir doch mal ehrlich, von Familie, Verwandten oder deiner Lebensgefährtin erwartet man irgendwie diese Unterstützung, oder? Anke war aber bis zur Entscheidung, dass sie mich begleitet „nur“ eine Vereinskollegen und Laufpartnerin.

Liebe Anke, dein uneingeschränkter, grenzenloser und bedingungsloser Einsatz, den du mir gegenüber gezeigt hast, ist ein Geschenk, dass ich im Leben vermutlich nur einmal bekomme. Vielen Dank! Du bist ein einzigartig guter Mensch!

Auch dir, liebe Mama, danke ich ganz herzlich für deine Hilfe, deine Zeit und die Unterstützung in den letzen Wochen. Ich weiß, dass es manchmal schwer ist, sich in meinen Sport und den darin enthaltenen Wahnsinn hineinzuversetzen und es deshalb eine Herausforderung für dich war, mit nach Griechenland zu reisen.

Peter, du bist du bleibst mein Joker in allen Lebenslagen. Ohne deinen Beitrag wäre ich in Korinth nicht mehr weiter gelaufen. Du bist ein großartiger Laufpartner und ich freue mich jetzt schon darauf, nochmal mit dir in Athen zu starten.

Bei allem hier Geleisteten, möchte ich trotzdem noch eines anmerken. Es gibt Menschen, die im Leben deutlich länger und härter kämpfen müssen als ein Spartaner es jemals tun muss. Darum möchte ich dieses Finish einem ganz besonderen Menschen widmen. Heiko Völkl, du bist mir stets ein Vorbild im Leben. Du hast mir gezeigt, was es heißt, sich ins Leben zurück zu kämpfen. #comebackstronger

Danke an alle, die das lesen und Interesse an diesem, an meinem Sport zeigen!

König Leonidas

Vielen Dank! Familie, Freund und Unterstützer!

Papa

Sebastian

Familie Hübner

Tom Fink

Carsten Jung

Heiko Völkel

Jörg Neuner

Team Klinikum Nürnberg

Werner Bruns

Dr. Bernd Langenstein

Gerda Kolb

LG Ultralauf

Michael Irrgang

Klaus

Helmut Steinke

Thilo, Peter, Tammy und Mama Chong

Verena

Natascha

Jonny

uvm.

Ein Gedanke zu “Spartathlon – Part II

  1. Lieber Florian, Chapeau vor deiner Leistung bei diesem Wahnsinnslauf und vor deinem überaus intimen Bericht darüber. Du lässt uns ganz nahe an dich ran! Und ziehst uns damit ins Vertrauen. So isser der Flo! Und dein Dank an Anke und die anderen ist auch nicht zu toppen. Wer eventuell bisher gedacht hat, der Spartathlon sei nur etwas für ein paar verrückte Spinner, erlebt hier quasi mit, wie entscheidend der grenzenlose Einsatz der Supporter für den Erfolg ist. Ich bin froh, dass du dich nun wieder erholt hast und freue mich auf den einen oder anderen Plauderlauf mit dir.

    Liken

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